Elasticsearch und Kibana – Docker Images für Azure Container Instance (ACI)

— inSyca IT Solutions —

Elasticsearch und Kibana gehören zum Open Source ELK Stack und werden bei unseren Kundenprojekten für Speicherung, schnelle Suche und Visualisierung von Daten verwendet. O-Ton Elastic: „Mit dem Elastic Stack können Sie zuverlässig und sicher Daten aus jeder beliebigen Quelle und in jedem beliebigen Format erfassen und anschließend die Daten in Echtzeit durchsuchen, analysieren und visualisieren.“ Wir nutzen den Elastic Stack für QNA Daten unserer Chatbots, EDI-Tracking, Logging und für Applikationen die Daten in Echtzeit auswerten und visualisieren.

Unsere Development Module für Kundenprojekte werden in der Cloud betrieben. Deshalb wollten wir einen einfachen Showcase für unsere Kunden um die Möglichkeiten des ELK Stacks zu zeigen. Es gibt bereits Docker Hub Images die ein schnelles Deployment mit Docker ermöglichen, leider ist die Konfiguration über Environment Variablen in Azure Container Instances (ACI) limitiert. Um das Elasticsearch Image für eine Development Umgebung mit nur einem Knoten auszubringen, wird eine Environment Variable „discovery.type“ mit dem Wert „single-node“ benötigt. In der Azure Umgebung werden aber keine Variablennamen mit Sonderzeichen (in diesem Fall ein Punkt) akzeptiert. Auf den original Images aufbauend, wurden die Werte in der Konfiguration für das Docker Image fest hinterlegt und können nun ohne Probleme in Azure verwendet werden.

Das Deployment führt mit wenigen Schritten zu einer kompletten Umgebung und kann sofort verwendet werden.

In Azure die CloudShell öffnen und folgenden Befehl eingeben:

code deploy-aci.yaml

Diese YAML-Datei definiert eine Containergruppe mit den Containern für Elasticsearch und Kibana, einer öffentlichen IP-Adresse und drei exponierten Ports. Die Container werden über das öffentliche Docker Hub Repository der inSyca bereitgestellt.
Die Zeilen unten in den Codeeditor kopieren und anpassen. Folgende Werte müssen durch eigene Werte ersetzt werden:
– YOUR-AZURE-CONTAINERGROUP-NAME (Name der Containergruppe in Azure)
– YOUR-AZURE-DNS-NAME (Name für die URL der Container)

apiVersion: 2018-10-01
location: westeu
name: YOUR-AZURE-CONTAINERGROUP-NAME
properties:
  containers:
  - name: es-op-eu-00
    properties:
      image: docker.io/insyca/es-dev-azr:1.0
      resources:
        requests:
          cpu: 1
          memoryInGb: 1.5
      ports:
      - port: 9200
      - port: 9300
  - name: kb-op-eu-00
    properties:
      image: docker.io/insyca/kb-dev-azr:1.0
      resources:
        requests:
          cpu: 1
          memoryInGb: 1.5
      ports:
      - port: 5601
  osType: Linux
  ipAddress:
    type: Public
    ports:
    - protocol: tcp
      port: 5601
    - protocol: tcp
      port: 9200
    - protocol: tcp
      port: 9300
    dnsNameLabel:
        YOUR-AZURE-DNS-NAME
tags: null
type: Microsoft.ContainerInstance/containerGroups

Mit <ctrl-s> oder über das Menü die Datei speichern und das Deployment mit folgendem Befehl starten. Der Wert YOUR-RESSOURCEGROUP muss durch den Namen einer vorhandenen Ressourcengruppe in Ihrem Azure Tenant ersetzt werden.

az container create --resource-group YOUR-RESSOURCEGROUP--file deploy-aci.yaml

Das Deployment dauert ein paar Minuten, dann stehen Elasticsearch und Kibana zur Verfügung.

In wenigen Minuten erhält man eine Umgebung für Kundenpräsentationen und/oder Entwickler.

Weiterführende Links:
Elastic
Tutorial: Deploy a multi-container group using a YAML file


— inSyca IT Solutions —

Dynamics 365 – Format für DateTime Feld in Email Templates

— inSyca IT Solutions —

Das Senden von Emails durch Dynamics 365 ist eine essentielle Funktion für die Automatisierung der Auftragsabwicklung, für eine CI konforme Beantwortung von Supportfällen und weiteren Kommunikationsprozessen. Dabei werden automatisiert Werte aus den Entitäten (Rechnung, Supportfall, Kundendaten, etc.) in die Email übernommen. Sehr oft werden Zahlen- und Datumsformate verwendet, die in der gespeicherten Form nicht zum gewünschten Ergebnis führen. z.B. Datumsfeld auch ohne Zeitanteil wird im Format „06.03.2020 00:00“ ausgegeben.
Es gibt einen einfachen Weg der es ermöglicht, ohne Programmierung das Format anzupassen.

In Dynamics 365 haben wir für Rechnungen zwei benutzerdefinierte Felder vom Typ Datum eingefügt, die den Leistungszeitraum auf der Rechnung ausgeben

Das Email Template für die Rechnung soll in der Betreff Zeile den Leistungszeitraum anzeigen. Im Template Editor wurden die Felder über den Menüpunkt „Insert“ und Auswahl der Entität eingefügt.

Beim Ausführen des Templates wird das Feld mit dem Zeitanteil ausgegeben, der in diesem Fall irrelevant ist und entfernt werden soll.

Zurück im Template Editor von Dynamics kopieren wir die Betreffzeile mit Strg+C und fügen die Zeile in einem HTML Editor ein. Wir verwenden dazu Microsoft Visual Studio, es funktioniert aber mit jedem beliebigen Editor, der WYSIWIG und SourceCode Darstellung unterstützt.

In der Ansicht „Source“ können wir den HTML Code der Betreffzeile analysieren. Die Felder werden über das HTML Tag „data-value“ in Dynamics 365 eingefügt.

Im „data-value“ Tag kann die Ausgabe an die Anforderungen angepasst werden. In diesem Fall wollen wir nur den Datumsteil ausgeben und fügen den Formatierungsbefehl /@date an.

Zurück in der Design Ansicht die Betreffzeile kopieren

… und in Dynamics in das Email Template kopieren. Es wird eine Meldung ausgegeben das die Formatierungen entfernt werden, diese einfach bestätigen und das Template wieder abspeichern.

Das Template kann jetzt Problemlos in Workflows verwendet werden ohne das manuelle Nacharbeit bei der Formatierung notwendig ist.

Nach demselben Weg kann die Formatierung im Email Body und mit beliebigen Feldern vorgenommen werden. Hier eine gute Übersicht über weitere Formatierungsmöglichkeiten: Mail Merge Switches.

— inSyca IT Solutions —

Hohes Risikopotential für KMUs durch fehlende Zugangsdaten

Vielen Firmen droht die Handlungsunfähigkeit durch fehlende Zugangsdaten zur Infrastruktur im eigenen Unternehmen. In vielen Fällen werden die Passwörter verteilt und unstrukturiert vom Firmeninhaber in Notizbüchern, Excel Dateien und auf Post-Its verwaltet. Noch schlimmer ist die Situation bei Firmen, welche sich zu 100% auf ihren Dienstleister verlassen. Gerade im gewerblichen Bereich ist es aus Kostengründen verbreitet, das die Verwaltung der Infrastruktur an eine Einzelperson aus dem privaten Bekanntenkreis übertragen wird. Der Firmeninhaber ist froh mit der Sache nichts zu tun zu haben, bis das erste Mal ein Daten Crash passiert und die Person nicht mehr greifbar ist. Niemand weiß wo die Backups gespeichert wurden, welche Passwörter vergeben wurden etc. Es muss nicht immer so dramatisch sein, dass der Unternehmer durch schwere Krankheit, Unfall oder sogar Tod das Ende seiner Firma durch Handlungsunfähigkeit besiegelt, es reicht ein Streit mit einem Dienstleister um in nicht kompensierbare finanzielle und rechtliche Schwierigkeiten zu geraten.

Einfache Lösung

Auf dem Markt gibt es jede Menge freie Software zur Verwaltung der Zugänge und Passwörter die eine zentrale und sichere Speicherung der Daten ermöglichen. In vielen Unternehmen ist KeePass die Software der Wahl (https://keepass.info). Ein einfach zu bedienender elektronischer Safe für alle gängigen Betriebssysteme der kostenfrei aus dem Internet geladen werden kann und auch vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik empfohlen wird. Das Programm ist einfach zu installieren und kann mehrere Datenbanken mit verschlüsselt gespeicherten Zugangsdaten verwalten. In vielen Unternehmen gibt es eine persönliche Keepass Datei und  eine oder mehrere Dateien für alle Mitarbeiter aus den Fachbereichen. Die persönliche Datei kann bedenkenlos auch an einem zentralen Ort innerhalb des Unternehmens gespeichert werden, da der Zugriff nur mit dem persönlichen Kennwort möglich ist. Dieses Kennwort wird auf einen Zettel in Klartext geschrieben und in einer kleinen Geldkassette versperrt an eine Person des Vertrauens übergeben. Der Schlüssel zur Geldkassette wird einfach mitgeführt und sollte etwas passieren, so kann die Vertrauensperson an das zentrale Passwort und das Geschäft weiterführen.

Handlungsempfehlung

Ihre Dienstleister sollten Sie verpflichten, alle Zugänge in einer zentralen KeePass Datei zu pflegen und die Gültigkeit der Kennwörter sporadisch überprüfen. Damit bleiben Sie Herr über ihre Daten, die Abhängigkeit von einem Dienstleister ist aufgelöst. Wenn Sie nicht mehr zufrieden sind, können Sie sich viel Geld bei der Übergabe an einen neuen Dienstleister sparen.

– Unser Herz schlägt für Menschen und neue Wege in der B2B Kommunikation –

Software-Roboter machen KMU fit für die Generation Z — ROBINAUT

Beim Einsatz von Robotic Process Automation in deutschen Unternehmen gilt: je größer, desto RPA. Im Kampf um die begehrten Nachwuchskräfte sollten KMU aber nicht auf die Hilfe von Software-Robotern verzichten – aus guten Gründen. 335 weitere Wörter

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